Grenzerfahrungen (Grenservaringen), Roermond, NL

Die ungenutzte Synagoge der Stadt aus den Fifties wurde zum Museum. Dabei wurde
ein langer Erschließungsflur zum Leben erweckt: er zeigt authentische Fotos in einer
Vielfalt unterschiedlicher alter Rahmen und verweist die Besucher auf den
gemeinsamen Weg zur Synagoge. Die Gestaltung stellt Nähe her, anonyme Menschen
bekommen ein Gesicht. Hebräische Typografie, Fifties Farbigkeit und anschauliche
Exponate sind die Gestaltungselemente in der Synagoge selbst. Die Hüte verweisen
auf die nötige Anzahl der Männer für eine Messe.

Fotos: Karin Hessmann, Sylvia Leydecker